ReSales investiert Millionen in die Zukunft
ReSales investiert Millionen in die Zukunft

Die Textilhandels- und –recycling-Firma ReSales GmbH aus Apolda hat über eine Million Euro in 100 neue LKW-Wechselbrücken investiert. Die letzte Brücke wird geliefert:
Wann: Donnerstag, 6. Oktober 2011
Wo: ReSales Apolda, Am Weidige 9
„Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit und Flexibilität“, sagte Geschäftsführer Lars Henkel. Die neuen Wechselbrücken haben feste Seitenwände, die ein Verrutschen der Ladung noch gezielter verhindern.
ReSales transportiert aus verschiedenen Regionen Deutschlands Textilsäcke aus Kleidersammlungen in das Sortierwerk nach Apolda. Das geschah bisher zu einem Großteil mit LKW’s, die nur bedingt für den Transport von kleinteiligen Gütern ausgelegt waren. „Da sich Säcke nicht auf Paletten stapeln lassen, besteht die Gefahr, dass sich bei unvorhergesehenen Bremsmanövern oder beim Schlingern die Ladung verschiebt“, so Lars Henkel weiter. „Wenn sich der Schwerpunkt verändert, kann das Transportfahrzeug dann einfach umkippen.“ Das sei zwar äußerst unwahrscheinlich, dennoch will ReSales hier jedes mögliche Risiko vermeiden.
Die Wechselbrücken können mit Schiffscontainern verglichen werden. Sie werden vor dem Sortierwerk in Apolda auf Stützen abgestellt und die Textilien können von dort direkt in den Sortierbetrieb des Werkes eingefüllt werden.
Bisher sind für ReSales etwa 250 LKW-Wechselbrücken im Einsatz. 145 davon waren schon eigene Container, der Rest wurde von einer Spedition angemietet. Bis September sollen die letzten gemieteten Wechselbrücken ausgewechselt sein. Den Transport der Wechselbrücken übernimmt auch weiterhin eine Spedition..
ReSales ist deutschlandweit das zweitgrößte Textilhandels- und –recycling Unternehmen. Am Standort Apolda arbeiten 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, am Standort Denkendorf (Bayern) weitere vier. Zusätzlich beschäftigt ReSales 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 24 Secondhand-Läden, vorwiegend in Ostdeutschland zwischen Berlin, Eisenach und Dresden und zudem in vier Filialen in München. Außerdem betreibt die Firma ein Zweigwerk im westafrikanischen Marokko mit etwa 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Kleinunternehmen für Containerbetreuung gesucht
Kleinunternehmen für Containerbetreuung gesucht
Die Textilhandels- und –recycling-Firma ReSales GmbH sucht für das wöchentliche Entleeren und Betreuen von Containern Subunternehmer. Interessierte müssen im Besitz eines Transporters oder eines 7,5 Tonnen schweren Fahrzeuges sein, über einen Computer verfügen und ein bis zwei Mitarbeitende beschäftigen.
ReSales erwartet selbständiges und verantwortungsvolles Arbeiten, eine gute Gesprächsführung und handwerkliches Geschick. Den Subunternehmern wird ein abgegrenztes Gebiet übergeben, in dem bereits Container stehen, dass aber durch Kooperationen mit Städten und Gemeinden oder karitativen Einrichtungen weiter ausgebaut werden kann. Interessierte schicken Ihre Bewerbungen an unsere Personalabteilung in Apolda.
ReSales startet mit drei neuen Auszubildenden
ReSales startet mit drei neuen Auszubildenden
Bei der Textilhandels- und –recycling-Firma ReSales GmbH werden in diesem Jahr insgesamt fünf Azubis ausgebildet. Marcus Machts und Stefanie Langer kommen aus Apolda. Der 18-Jährige will Fach-Lagerist werden, die 19-Jährige lernt bereits im dritten Jahr den Beruf der Einzelhandelskauffrau. Neu im Boot sind auch Caroline Zinßmann, die im Secondhandshop Dresden ihre Ausbildung als Verkäuferin begonnen hat und Olivia Fugett, die in der Niederlassung im bayrischen Denkendorf Bürokauffrau werden will. Mandy Steffler aus Zwickau startet als Verkäuferin im der Secondhand-Filiale Zwickau ins zweite Lehrjahr.
Die jungen Leute sind in ein Unternehmen eingestiegen, dass sich Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben hat. Ein Großteil der Hosen, Jacken und Pullover, die hierzulande oftmals aus modischen Gründen weggeworfen werden, sind noch lange nicht abgetragen. „Das ist gut für die Textilindustrie, aber schlecht für die Umwelt“, sagt Geschäftsführer Lars Henkel. Bundesweit fallen jährlich 700.000 Tonnen Altkleider an. Rein technisch gesehen, haben sie erst 40 Prozent ihrer Lebensdauer hinter sich. „Wenn sie nicht weiterverarbeitet werden, steigen die Müllberge immens“, so Lars Henkel weiter.
Zugleich wächst die Nachfrage nach neuer Kleidung. Jährlich werden 19 Millionen Tonnen Baumwolle auf 340.000 Quadratkilometern angebaut und dabei 50 Prozent des Weltverbrauches an Pestiziden eingesetzt. Um ein Kilogramm Baumwollgewebe herzustellen, werden 15 bis 20 Kilowattstunden Energie und bis zu 20.000 Liter Wasser benötigt. „Um eine intakte Natur für unsere Nachfahren zu erhalten, müssen Altkleider in den Gebrauchszyklus zurückgeführt werden“, sagt Lars Henkel.
ReSales sammelt in Kooperation mit Städten und Gemeinden oder karitativen Einrichtungen gebrauchte Kleidung. In dem hochmodernen Werk Apolda werden täglich 130 Tonnen sortiert und weiterverarbeitet. Ein großer Teil wird für die Industrie als Textilrohstoff aufgearbeitet wie beispielsweise für die Dämmung von Autos. Ein Teil wird als Putzlappen verwendet. „Nur ein verschwindend geringer Teil der gesammelten Textilien wird als Second-Hand-Kleidung in den Shops weiterverkauft“, sagt Lars Henkel.
Die Firma ReSales ist deutschlandweit das zweitgrößte Textilhandels- und –recycling Unternehmen. Am Standort Apolda arbeiten 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, am Standort Denkendorf (Bayern) weitere vier. Zusätzlich beschäftigt ReSales 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 24 Secondhand-Läden, vorwiegend in Ostdeutschland zwischen Berlin, Eisenach und Dresden und zudem in vier Filialen in München. Außerdem betreibt die Firma ein Zweigwerk im westafrikanischen Marokko mit etwa 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
ReSales auf Bundestafeltreffen in Kassel zu Gast
ReSales auf Bundestafeltreffen in Kassel zu Gast

Der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. hat die ReSales Textilhandels- und recycling GmbH aus Apolda am 24. und 25. Juni 2011 zum Bundestafeltreffen nach Kassel eingeladen. Dort wurde die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Apoldaer Tafel und dem Unternehmen vorgestellt.
In der Kleiderkammer der Apoldaer Tafel landen immer wieder Spenden, die auf der Stange hängen bleiben, weil sie kein Interesse bei den dortigen Gästen finden. Diese Kleiderspenden werden von der Tafel an das Apoldaer Textilrecycling-Unternehmen verkauft. Der Erlös kommt der Tafel zu Gute, um die Arbeit noch optimaler gestalten zu können.
Zum Bundestafeltreffen kommen jedes Jahr rund 1.000 Gäste von Tafeln aus ganz Deutschland zusammen, um sich über ihre Arbeit auszutauschen. Die offizielle Mitgliederversammlung des Bundesverbandes ist in ein vielfältiges Rahmenprogramm eingebettet. Dort werden den Gästen verschiedene Fortbildungen angeboten. Unter anderem wurde auf dem „Markt der Möglichkeiten“ über Leistungen von Sponsoren, Dienstlern und Anbieter von Sonderkonditionen informiert. Auf diesem Markt wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit in Apolda vorgestellt.

