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29.09.2011

ReSales investiert Millionen in die Zukunft

Die Textilhandels- und –recycling-Firma ReSales GmbH aus Apolda hat über eine Million Euro in 100 neue LKW-Wechselbrücken investiert. Die letzte Brücke wird am Donnerstag, den 6. Oktober 2011, an das Werk in Apolda geliefert.

„Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit und Flexibilität“, sagte Geschäftsführer Lars Henkel. Die neuen Wechselbrücken haben feste Seitenwände, die ein Verrutschen der Ladung noch gezielter verhindern.
ReSales transportiert aus verschiedenen Regionen Deutschlands Textilsäcke aus Kleidersammlungen in das Sortierwerk nach Apolda. Das geschah bisher zu einem Großteil mit LKW’s, die nur bedingt für den Transport von kleinteiligen Gütern ausgelegt waren. „Da sich Säcke nicht auf Paletten stapeln lassen, besteht die Gefahr, dass sich bei unvorhergesehenen Bremsmanövern oder beim Schlingern die Ladung verschiebt“, so Lars Henkel weiter. „Wenn sich der Schwerpunkt verändert, kann das Transportfahrzeug dann einfach umkippen.“ Das sei zwar äußerst unwahrscheinlich, dennoch will ReSales hier jedes mögliche Risiko vermeiden.

Die Wechselbrücken können mit Schiffscontainern verglichen werden. Sie werden vor dem Sortierwerk in Apolda auf Stützen abgestellt und die Textilien können von dort direkt in den Sortierbetrieb des Werkes eingefüllt werden.

Bisher sind für ReSales etwa 250 LKW-Wechselbrücken im Einsatz. 145 davon waren schon eigene Container, der Rest wurde von einer Spedition angemietet. Bis September sollen die letzten gemieteten Wechselbrücken ausgewechselt sein. Den Transport der Wechselbrücken übernimmt auch weiterhin eine Spedition..

ReSales ist deutschlandweit das zweitgrößte Textilhandels- und –recycling Unternehmen. Am Standort Apolda arbeiten 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, am Standort Denkendorf (Bayern) weitere vier. Zusätzlich beschäftigt ReSales 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 24 Secondhand-Läden, vorwiegend in Ostdeutschland zwischen Berlin, Eisenach und Dresden und zudem in vier Filialen in München. Außerdem betreibt die Firma ein Zweigwerk im westafrikanischen Marokko mit etwa 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.